Werkzeug · Onlinehandel

Produktfeed prüfen.
Bevor Google Merchant die Artikel ablehnt.

Feed als XML oder CSV hochladen. Sie sehen fehlende Pflichtfelder, ungültige GTIN, falsche Preisformate, unbekannte Verfügbarkeitswerte und tote Bild-URLs, jeweils mit Artikel-ID.

Fotostudio für Produktbilder mit Aufnahmetisch, Softboxen und einem Produkt vor weißem Hintergrund

Feed auswählen

Google Merchant: RSS 2.0 mit g:-Attributen, Atom oder tabulatorgetrennt mit Kopfzeile. idealo: CSV mit Kopfzeile. Bild-URLs werden als Stichprobe von bis zu zehn Adressen abgerufen. Höchstens 10 MB. Die Datei wird nur im Arbeitsspeicher verarbeitet und nach der Auswertung sofort gelöscht; gespeichert wird nichts.

So sieht Ihr Befund aus

Beispielbefund aus einem Testfeed mit 25 Artikeln: drei falsche GTIN-Prüfziffern, zwei tote Bild-URLs. Werte aus der Testdatei vom 21.10.2026.

Mit Fehlern

Produktfeed-Prüfung feed-test.xml

25 Artikel, 5 Fehler, 0 Warnungen. 3 ungültige GTIN, 2 von 3 geprüften Bild-URLs nicht erreichbar.

Artikel25
Fehler5
Warnungen0
GTIN ungültig3
GTIN fehlt0
Preisformat0 auffällig
Bilder geprüft3, 2 tot
FormatRSS 2.0

Format

  • ok: RSS 2.0 (Google Merchant)

Pflichtfelder (Google Merchant)

Feldfehlt beiAnteil
id00 %
title00 %
description00 %
link00 %
image_link00 %
price00 %
availability00 %

Bild-URLs, Stichprobe

ArtikelURLHTTPErgebnis
ART-000https://netzhandwerker.de/img/werkzeuge-hub-hero.png200erreichbar
ART-005https://netzhandwerker.de/img/gibt-es-nicht-5.png404Fehler
ART-014https://netzhandwerker.de/img/gibt-es-nicht-14.png404Fehler

Fehler

  • fehler: ART-003: GTIN 4000000000030 ungültig (Prüfziffer falsch (erwartet 7))
  • fehler: ART-011: GTIN 4000000000115 ungültig (Prüfziffer falsch (erwartet 2))
  • fehler: ART-019: GTIN 4000000000191 ungültig (Prüfziffer falsch (erwartet 8))
  • fehler: ART-005: Bild-URL nicht erreichbar (HTTP 404)https://netzhandwerker.de/img/gibt-es-nicht-5.png
  • fehler: ART-014: Bild-URL nicht erreichbar (HTTP 404)https://netzhandwerker.de/img/gibt-es-nicht-14.png

Grundlagen: Google Merchant Center Produktdatenspezifikation: Pflichtattribute id, title, description, link, image_link, price, availability; Preisformat mit ISO-4217-Währung · GS1-Prüfziffer (GTIN-8/12/13/14)

Wer braucht das

Vier Betriebe, deren Umsatz an einem fehlerfreien Feed hängt.

Onlineshops mit Shopping-Anzeigen

Google Shopping zeigt nur freigegebene Artikel. Jeder abgelehnte Artikel ist eine unsichtbare Anzeige.

Händler auf Preisvergleichsportalen

Preisvergleiche brauchen EAN, Preis und Lieferzeit in genau einem Format; sonst fehlt das Angebot im Vergleich.

Hersteller mit Händlerfeeds

Ein Feed geht an zehn Händler. Ein Fehler in der GTIN-Spalte vervielfacht sich in zehn Shops.

Agenturen und Feed-Verantwortliche

Vor jeder Übermittlung prüfen, statt auf die Ablehnungsmeldung des Merchant Centers zu warten.

Was geprüft wird

Acht Prüfungen je Feed, jede mit Artikel-ID in der Fehlerliste.

Format

RSS 2.0 mit g:-Namensraum, Atom, CSV/TSV mit Kopfzeile; Trennzeichen und Zeichensatz automatisch.

Pflichtfelder

id, title, description, link, image_link, price, availability je Artikel; Anteil fehlender Felder.

GTIN-Prüfziffer

GS1-Algorithmus für 8, 12, 13 und 14 Stellen; fehlende GTIN gezählt.

Preisformat

Zahl mit Punkt und ISO-Währung; Komma, Eurozeichen oder fehlende Währung als Warnung.

Verfügbarkeit

Nur in_stock, out_of_stock, preorder, backorder; alles andere ist ein Fehler.

Bild-URLs

Stichprobe von zehn Adressen per HEAD/GET: HTTP-Status und Inhaltstyp.

Dubletten und Längen

Doppelte IDs, Titel über 150 Zeichen, Beschreibungen über 5.000 Zeichen, condition-Werte.

Links

Absolute URLs mit http oder https; relative Pfade werden gemeldet.

So geht es weiter

Drei Stufen, jede für sich nutzbar. Nichts davon setzt eine Anmeldung voraus.

Stufe 1: Kurzbefund sofort

Das Werkzeug oben liefert den Befund ohne Anmeldung und ohne persönliche Daten. Datei oder Adresse rein, Ergebnis lesen.

Stufe 2: Vollbefund als PDF

Alle Zeilen, alle Fundstellen, alle Grundlagen in einer Datei zum Weitergeben an Kanzlei, Agentur oder Elektrobetrieb. Nur Ihre E-Mail-Adresse.

Stufe 3: Wir beheben es

Sie fordern ein Angebot an. Betreff und Kennzahlen aus dem Befund sind vorausgefüllt. Wir antworten per E-Mail mit Umfang und Festbetrag.

Was mit Ihren Daten passiert

Hochgeladene Dateien werden nach der Auswertung sofort gelöscht. Das PDF liegt 24 Stunden unter einem zufälligen Link und wird dann automatisch entfernt. Gespeichert bleiben nur E-Mail, Firma und Kennzahlen zur Bearbeitung.

Vollbefund als PDF anfordern

Führen Sie zuerst das Werkzeug aus. Danach können Sie den Vollbefund zu genau diesem Ergebnis anfordern.

Produktfeeds: Format, Fehler, saubere Erzeugung

Was Google Merchant und Preisvergleiche erwarten und woran Feeds scheitern.

Die Produktdatenspezifikation von Google

Google Merchant Center nimmt Produktdaten als RSS 2.0 mit dem Namensraum http://base.google.com/ns/1.0, als Atom 1.0 oder als tabulatorgetrennte Textdatei mit Kopfzeile entgegen. Die Spezifikation unterscheidet Pflichtattribute, die für jedes Produkt gelten (id, title, description, link, image_link, price, availability), bedingte Pflichtattribute (gtin, brand, mpn für Produkte mit Hersteller-Kennzeichnung; condition, wenn nicht neu; Varianten bei Kleidung) und optionale Attribute für Versand, Steuern, Kategorien und Kampagnen. Werte sind strikt typisiert: price als Zahl mit Punkt plus Währungscode, availability aus vier festen Werten, condition aus drei. Ein Artikel mit einem falschen Pflichtwert wird abgelehnt, der Rest des Feeds bleibt gültig; so sammeln sich still Hunderte unsichtbarer Artikel.

GTIN und warum die Prüfziffer zählt

Die Global Trade Item Number ist die weltweit eindeutige Artikelnummer der GS1; in Europa ist sie als EAN-13 auf fast jedem Produkt. Die letzte Ziffer ist eine Prüfziffer nach dem Modulo-10-Verfahren mit den Gewichten 3 und 1. Google gleicht die GTIN mit dem Produktkatalog ab: Eine ungültige Prüfziffer bedeutet Ablehnung, eine gültige, aber fremde GTIN kann zur Sperrung des Kontos wegen falscher Angaben führen. Händler ohne Hersteller-GTIN setzen identifier_exists auf no, statt Nummern zu erfinden.

Rechtslage

Preisangaben in Feeds unterliegen der Preisangabenverordnung: Der im Feed übermittelte Preis muss der Gesamtpreis einschließlich Umsatzsteuer sein und mit der Zielseite übereinstimmen (§ 3 PAngV). Bei Grundpreispflicht (Lebensmittel, Kosmetik, Reinigungsmittel) sind unit_pricing_measure und unit_pricing_base_measure zu übermitteln. Seit dem 28.05.2022 gilt nach § 11 PAngV bei Preisermäßigungen die Pflicht zur Angabe des niedrigsten Preises der letzten 30 Tage; sale_price ohne diese Angabe auf der Zielseite ist ein Wettbewerbsverstoß. Für Lieferzeiten gilt § 312d BGB mit Art. 246a EGBGB: Was der Feed als Verfügbarkeit meldet, muss der Shop halten.

Typische Fehler

  • Deutsches Zahlenformat: 12,99 statt 12.99 EUR. Der ganze Feed wird gelesen, aber jeder Preis abgelehnt.
  • Verfügbarkeit in Worten: „sofort lieferbar“ statt in_stock. Der Wert kommt aus der Warenwirtschaft, nicht aus der Spezifikation.
  • Bildpfad relativ oder gesperrt: /media/bild.jpg ohne Domain, oder der Bildserver blockt den Google-Crawler per robots.txt.
  • GTIN mit Leerzeichen oder als Zahl: Tabellenkalkulation macht aus 4012345678901 die Zahl 4,01235E+12.
  • Doppelte IDs: Varianten teilen sich die Artikelnummer; Google sieht denselben Artikel mehrfach und behält den letzten.
  • Titel mit Werbung: „TOP-ANGEBOT!!!“ im Titel verstößt gegen die redaktionellen Richtlinien und führt zur Ablehnung.

Was eine saubere Lösung ausmacht

Der Feed wird aus der führenden Datenquelle erzeugt, nicht aus einem Export von Hand: Warenwirtschaft oder Shop liefern Artikel, Preis, Bestand, GTIN und Bilder; eine Abbildungsregel je Zielplattform übersetzt die Felder in das Format von Google, idealo oder Amazon. Vor jeder Übermittlung läuft dieselbe Prüfung wie hier automatisch, mit vollständiger Bildprüfung, Abgleich von Preis und Verfügbarkeit gegen die Zielseite und einer Klärungsliste für alles, was abgelehnt würde. Der Feed wird unter einer festen Adresse bereitgestellt, Google holt ihn planmäßig ab, und die Ablehnungsquote im Merchant Center wird als Kennzahl überwacht. Wie wir Feeds und Bestände dauerhaft überwachen, steht unter https://netzhandwerker.de/anzeige/formatwache.

Quellen: Google Merchant Center Hilfe, Produktdatenspezifikation (Stand Oktober 2026); GS1 General Specifications, Prüfzifferberechnung; PAngV § 3 und § 11 in der Fassung vom 28.05.2022; § 312d BGB.

Weiterführend auf netzhandwerker.de

Ein abgelehnter Feed ist unsichtbare Ware.

Wir erzeugen den Feed direkt aus Ihrer Warenwirtschaft oder Ihrem Shop, prüfen ihn vor jeder Übermittlung automatisch und melden Abweichungen, bevor Google Merchant oder idealo Artikel ablehnen. Festbetrag nach Sichtung Ihres Feeds.

Angebot anfordern

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Beschreiben Sie, was aus dem Befund werden soll. Betreff und Kennzahlen sind nach dem Prüflauf vorausgefüllt. Wir antworten per E-Mail an support@netzhandwerker.de mit dem nächsten Schritt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Felder sind bei Google Merchant Pflicht?

Nach der Produktdatenspezifikation: id, title, description, link, image_link, price und availability. Dazu kommen je nach Produkt Produktkennzeichnungen (brand, gtin, mpn), condition, Versand- und Steuerangaben und bei Kleidung Varianten. Das Werkzeug prüft die sieben Grundfelder je Artikel und listet, bei wie vielen Artikeln ein Feld fehlt.

Wie wird die GTIN geprüft?

Mit der GS1-Prüfziffer: Die Ziffern werden von rechts abwechselnd mit 3 und 1 gewichtet, die Summe auf das nächste Vielfache von 10 ergänzt. Geprüft werden GTIN-8, GTIN-12 (UPC), GTIN-13 (EAN) und GTIN-14. Eine falsche Prüfziffer bedeutet in der Regel einen Tippfehler oder eine erfundene Nummer; Google lehnt solche Artikel ab.

Welches Preisformat erwartet Google?

Eine Zahl mit Punkt als Dezimaltrennzeichen und dem ISO-4217-Währungscode, zum Beispiel 12.99 EUR. Deutsche Exporte liefern oft 12,99 oder 12,99 €; beides wird als Warnung gemeldet. Ein Preis ohne Währung wird akzeptiert, wenn die Währung im Konto hinterlegt ist, ist aber fehleranfällig.

Welche Verfügbarkeitswerte sind erlaubt?

in_stock, out_of_stock, preorder und backorder. Eigene Werte wie „verfügbar“, „lieferbar“ oder „ja“ führen zur Ablehnung des Artikels. Das Werkzeug meldet jeden abweichenden Wert mit der Artikel-ID.

Warum werden nur zehn Bilder geprüft?

Die Stichprobe zeigt, ob Bildserver, Pfade und Zugriffsrechte stimmen. Zehn verschiedene URLs reichen, um einen falschen Pfad oder einen gesperrten Server zu erkennen, ohne den Bildserver zu belasten. Eine vollständige Prüfung aller Bild-URLs gehört in den automatischen Prüflauf, den wir einrichten.

Funktioniert das auch mit idealo-Feeds?

idealo erwartet eine CSV mit Artikelnummer, Produktname, Preis, Lieferzeit, URL, Bild-URL und EAN. Das Werkzeug erkennt diese Spalten über die Kopfzeile. Die exakten Spaltennamen der aktuellen idealo-Spezifikation konnten wir nicht belegen; der Befund kennzeichnet CSV-Feeds deshalb als heuristisch zugeordnet.

Warum wird mein Feed im Merchant Center trotzdem abgelehnt?

Weil Google zusätzlich Inhalte prüft: Preis und Verfügbarkeit müssen mit der Zielseite übereinstimmen, Titel dürfen keine Werbefloskeln enthalten, Bilder keine Wasserzeichen. Diese Prüfungen laufen gegen die Zielseite, nicht gegen die Datei. Das Werkzeug deckt die Formatseite ab.

Was passiert mit meinem Feed?

Er wird im Arbeitsspeicher geparst und danach gelöscht. Der Befund existiert nur in Ihrem Browser; fordern Sie den Vollbefund an, entsteht daraus ein PDF, das 24 Stunden unter einem zufälligen Link liegt.

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