Website-Geschwindigkeit testen.
Wir messen Ihre Seite mit einem echten Browser aus einem Rechenzentrum in Deutschland — dreimal für Desktop, dreimal für Mobil mit gedrosselter 4G-Verbindung. Sie bekommen die Rohwerte: Zeit bis zum ersten Byte, Seitenaufbau, vollständiges Laden, übertragene Menge, Anzahl Anfragen und die größte Datei. Und dazu den Satz, der sagt, woran es liegt.
Die sechs Werte und was sie verraten
Eine Ladezeit ist kein Schicksal, sondern die Summe von Entscheidungen. Jeder Wert zeigt auf eine andere Ursache.
Erstes Byte
Wie lange der Server braucht, bis überhaupt etwas zurückkommt. Hohe Werte kommen von langsamen Datenbankabfragen, fehlendem Zwischenspeicher oder einem überbuchten Mietserver — nie vom Aussehen der Seite.
Ziel: unter 400 msSeite aufgebaut
Der Zeitpunkt, an dem das Gerüst steht und ein Besucher Text sieht. Bleibt der Wert hängen, blockiert meist ein Skript im Kopfbereich oder eine Schrift, die erst geladen werden muss.
Ziel: unter 1,5 sVollständig geladen
Erst hier sind Bilder, Schriften und Skripte fertig. Der Abstand zum vorigen Wert zeigt, wie viel Nachlauf die Seite hat — und ob das Nachrangige wirklich sofort geladen werden muss.
Ziel: unter 2,5 sÜbertragene Menge
Die Summe aller Dateien. Auf dem Desktop fällt sie kaum auf, auf dem Mobilfunknetz kostet jedes Megabyte Sekunden und Datenvolumen. Der häufigste Posten sind Bilder in Aufnahmegröße.
Ziel: unter 1,5 MBAnzahl Anfragen
Jede Datei kostet eine eigene Anfrage. Viele kleine Dateien bremsen stärker, als ihre Größe vermuten lässt — besonders ohne HTTP/2, wo der Browser sie in Gruppen nacheinander holt.
Ziel: unter 50Grösste Datei
Eine einzelne schwere Datei hält den Aufbau auf, auch wenn der Rest schlank ist. Fast immer ist es ein Bild, das in voller Kameraauflösung auf dem Server liegt und erst im Browser verkleinert wird.
Ziel: unter 500 KBMobil mit Drosselung
Dieselbe Seite über eine nach 4G-Profil gedrosselte Verbindung und auf einem Mobilbildschirm. Liegen Desktop und Mobil weit auseinander, liegt es an der übertragenen Menge, nicht am Server.
Ziel: unter 4 sBilder ohne Mass
Fehlen width und height im Quelltext, kennt der Browser die Bildgröße erst nach dem Laden. Der Inhalt springt, während jemand schon liest — der ärgerlichste Fehler mit der einfachsten Behebung.
Ziel: keineDrei Messungen, ein Wert
Ein einzelner Ladevorgang schwankt. Netz, Serverlast und Zufall verschieben das Ergebnis um Hunderte Millisekunden, und wer daraus eine Aussage macht, misst das Rauschen. Deshalb laufen je Profil drei Messungen, und ausgewiesen wird der mittlere Wert. Die drei Einzelwerte stehen in den Messdaten, damit die Schwankung sichtbar bleibt statt versteckt zu werden.
Gemessen wird ohne Zwischenspeicher. Sonst hätte der zweite Lauf einen Vorteil, den kein Erstbesucher je hat — und genau um den Erstbesucher geht es. Die Verbindung zum Messrechner ist schnell und stabil; die Werte sind deshalb ein sauberer Vergleichsmaßstab zwischen zwei Messungen derselben Seite, nicht die Erfahrung eines bestimmten Besuchers an einem bestimmten Ort.
Warum diese Seite keine PageSpeed-Punktzahl zeigt
Eine Punktzahl verdichtet viele Werte zu einer Zahl und verliert dabei genau das, was man zum Handeln braucht: die Ursache. Zwei Seiten mit derselben Punktzahl können völlig verschiedene Probleme haben — die eine einen trägen Server, die andere 4 MB Bilder. Wir zeigen deshalb die Rohwerte und stellen daneben, was sie bedeuten und was wir daran machen. Die Punktzahl oben ist eine Einordnung dieser Werte, keine Nachbildung eines fremden Messverfahrens.
Was danach passiert
Wir entwickeln Änderungen am Website-Code: Bildverarbeitung, Schrifteinbindung, Ladeabläufe und Zwischenspeicher. Messungen vor und nach der Änderung machen das Ergebnis nachvollziehbar.
Die übrigen sieben Bereiche werden bei jedem Durchgang mitgemessen und stehen unter dem Ergebnis als Ampelzeile. Den vollständigen Bericht mit allen Befunden öffnen Sie über Website prüfen.
Beschreiben Sie Ihr Anliegen
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird gemessen?
Mit einem echten Browser aus einem Rechenzentrum in Deutschland, ohne Zwischenspeicher. Je Profil laufen drei Messungen, ausgewiesen ist der mittlere Wert — ein einzelner Lauf schwankt zu stark, um daraus etwas zu schließen. Desktop misst mit 1366 Pixel Breite und ungebremster Anbindung, Mobil mit Mobilbildschirm und einer nach 4G-Profil gedrosselten Verbindung: 9 Mbit je Sekunde in beide Richtungen, 170 Millisekunden Umlaufzeit.
Was bedeuten die einzelnen Werte?
Die Zeit bis zum ersten Byte zeigt, wie schnell der Server antwortet — sie hängt an Serverleistung, Datenbank und Zwischenspeicher, nicht am Aussehen der Seite. „Seite aufgebaut“ ist der Zeitpunkt, an dem das Geruest steht und der Besucher Inhalt sieht. „Vollständig geladen“ ist erreicht, wenn auch Bilder, Schriften und Skripte fertig sind. Die übertragene Menge und die Anzahl Anfragen erklären meist, warum die letzten beiden Werte auseinandergehen.
Warum weicht das Ergebnis von Google PageSpeed Insights ab?
Weil es eine andere Messung ist. PageSpeed Insights vergibt eine gewichtete Punktzahl aus Labordaten und, sofern vorhanden, Felddaten echter Besucher. Wir messen die Seite selbst und weisen die Rohwerte aus, statt sie zu einer Note zu verdichten. Unsere Zahlen sind also nicht die schlechtere oder bessere Fassung derselben Zahl, sondern eine andere Größe. Wer die Google-Punktzahl braucht, holt sie dort; wer wissen will, welche Datei die Seite aufhält, ist hier richtig.
Warum ist der Mobilwert deutlich schlechter als der Desktopwert?
Weil die Mobilmessung drosselt. Auf einer ungebremsten Leitung fällt eine 4 MB schwere Startseite kaum auf, auf einer 4G-Verbindung kostet sie mehrere Sekunden. Genau dort entscheidet sich, ob ein Besucher bleibt. Liegen Desktop und Mobil weit auseinander, liegt die Ursache fast immer in der übertragenen Menge — meist in Bildern.
Was sind gute Werte?
Als Orientierung: Zeit bis zum ersten Byte unter 400 Millisekunden, vollständig geladen auf dem Desktop unter 2,5 Sekunden und auf Mobil unter 4 Sekunden, Gesamtgröße unter 1,5 MB, weniger als 50 Anfragen und keine einzelne Datei über 500 KB. Das sind Schwellen aus der Praxis, keine amtlichen Werte — entscheidend ist der Abstand zwischen Ihrer Seite und dem, was technisch möglich wäre.
Werden die übrigen Bereiche auch gemessen?
Ja. Es läuft immer die vollständige Prüfung; diese Seite zeigt nur Bereich 1 ausführlich und die übrigen sieben als Ampelzeile. Den ganzen Bericht mit allen Befunden öffnen Sie über <a href="/netzhandwerker/werkzeuge/website-check">Website prüfen</a>.
Wie oft darf ich testen?
Zehn Prüfungen je Stunde von einer Adresse. Ein Ergebnis gilt 24 Stunden; der zweite Aufruf derselben Domain in dieser Zeit liefert die gespeicherte Messung, statt die fremde Seite erneut zu belasten.
Was machen Sie, wenn die Seite langsam ist?
Wir entwickeln Änderungen am Website-Code: Bildverarbeitung, Schrifteinbindung, Ladeabläufe und Zwischenspeicher. Messungen vor und nach der Änderung machen das Ergebnis nachvollziehbar.