Was wir selbst gebaut haben und täglich betreiben.
Wir entwickeln keine Konzepte für die Schublade, sondern digitale Systeme, die im Alltag funktionieren müssen. Viele davon betreiben wir selbst und wissen deshalb aus eigener Erfahrung, worauf es bei Zuverlässigkeit, Wartung und Weiterentwicklung ankommt.
Vier Websites und Plattformen können Sie direkt aufrufen. Zehn weitere Eigenentwicklungen arbeiten im Hintergrund. In vier ausführlichen Fallstudien zeigen wir, wie die Technik dahinter aufgebaut ist.
Julia befindet sich seit April 2026 im Dauerbetrieb. Das Diskettenwerk wurde 2026 an seinen neuen Eigentümer übergeben. Alle öffentlich genannten Projekte können Sie selbst aufrufen und prüfen.
Öffentlich erreichbar und im Einsatz
Websites und Plattformen
Die folgenden Projekte sind keine Entwürfe oder Demonstrationen. Sie sind veröffentlicht, werden produktiv eingesetzt und können direkt aufgerufen werden.
Gemeinsam mit der Gemeinde entstand eine moderne Website mit Predigt- und Medienarchiv, Informationen für Erstbesucher, Veranstaltungsseiten und Kontaktmöglichkeiten. Im Mittelpunkt der Startseite steht eine laufende Veranstaltungsreihe mit aktuellem Programm und Countdown. Die gesamte Website ist konsequent für Smartphones und kleinere Bildschirme optimiert. Neue Inhalte kann die Gemeinde selbstständig pflegen.
OKAYPLAY macht Webartikel hörbar – eingesprochen von echten Menschen statt von Computerstimmen. Die Plattform verbindet drei Nutzergruppen in einem System: Websitebetreiber integrieren einen Audioplayer, Sprecherinnen und Sprecher nehmen Artikel direkt im Browser auf und Werbepartner können Audio-Kampagnen buchen. Server, Datenbank, Aufnahmefunktion und Audioplayer wurden als zusammenhängende Plattform entwickelt.
PlattformarchitekturNutzerverwaltungBrowser-Aufnahmeeinbettbarer Audioplayertechnischer Betrieb
Das Diskettenwerk ist eine spezialisierte Website rund um die Entsorgung, Datenlöschung und Digitalisierung von Disketten. Neben verständlichen Informationen zu Einsendung und Versand entstanden eigene Bereiche für Luftfahrt, Industrie, Medizintechnik und Schifffahrt sowie ein umfangreicher Wissensbereich. Marke, Website und betriebliche Abläufe wurden von uns vollständig aufgebaut und 2026 an den neuen Eigentümer übergeben. Das Projekt wird dort weitergeführt.
Kabelwerk erklärt, warum alte Kabel nicht in den Restmüll gehören, und führt Besucher in vier klaren Schritten durch den Einsendeprozess. Ergänzt wird das Angebot durch Ratgeber zu Kabelarten, Recyclingwegen und Rücknahmestellen sowie durch einen interaktiven Kabel-Check. Das Projekt wurde nach denselben Maßstäben wie ein Kundenauftrag umgesetzt: von der Struktur und den Texten über die Technik bis zur Suchmaschinenoptimierung.
Diese Systeme sind entstanden, weil wir sie selbst benötigt haben. Sie lösen konkrete Aufgaben in unserem Betrieb und zeigen, wie wir Prozesse analysieren, automatisieren und dauerhaft überwachen.
FINN — der digitale Assistent auf unserer Website
FINN ist unser eigener Website-Assistent. Er kennt unsere Leistungsseiten, Marken und Werkzeuge und führt Besucher gezielt zum passenden Angebot. Das System läuft auf unserem eigenen Server und ist nicht von einem externen Chat-Abonnement abhängig.
Der Immo-Wächter beobachtet Immobilienportale rund um die Uhr und meldet nur Angebote, die zuvor festgelegten Kriterien entsprechen – beispielsweise Mindestfläche, Baurecht oder Postleitzahlgebiet. Entwickelt wurde das System für unsere eigene Grundstückssuche. Das zugrunde liegende Prinzip lässt sich ebenso auf Ausschreibungen, Ersatzteile, Gebrauchtmaschinen oder Wettbewerbspreise übertragen.
Befund-Radar — automatische Website-Prüfung
Das Befund-Radar ruft Websites regelmäßig ab und kontrolliert technische Faktoren, Pflichtangaben und Auffindbarkeit. Jeder Fund wird mit Beschreibung und Schweregrad protokolliert. Die automatisierte Prüfung übernimmt die wiederkehrende Fleißarbeit; die fachliche Bewertung bleibt bei uns.
Neun Postfächer und mehrere Software-Agenten kommunizieren über einen gemeinsamen Nachrichtenweg. Die Agenten können E-Mails lesen, zuordnen, kennzeichnen und intern melden. Das Versenden oder Löschen von Nachrichten bleibt dagegen ausdrücklich an eine menschliche Freigabe gebunden. Dieses Sicherheitsprinzip setzen wir überall dort ein, wo KI im Betrieb mitarbeiten soll, ohne selbstständig nach außen zu handeln.
Werkzeuge-Sammlung
Unsere Werkzeuge-Sammlung enthält kleine browserbasierte Anwendungen, die aus konkreten Anforderungen entstanden sind. Die Werkzeuge laufen direkt im Browser oder auf unserem Server, benötigen keine Anmeldung und können öffentlich ausprobiert werden.
Anzeigenwache — automatische Beobachtung von Kleinanzeigen
Die Anzeigenwache überprüft im Drei-Minuten-Takt elf Kategorien und 39 Suchbegriffe auf einem großen Kleinanzeigenportal. Gemeldet werden ausschließlich Gesuche, zu denen wir tatsächlich eine passende Leistung anbieten können. Relevante Treffer erreichen uns unmittelbar auf dem Smartphone. Ein zusätzlicher Totmann-Wächter kontrolliert, ob das System weiterhin arbeitet, und schlägt Alarm, falls die Überwachung unbemerkt ausfällt. Die Anzeigenwache nimmt niemals selbst Kontakt zu Inserenten auf – dieser Schritt bleibt bewusst Handarbeit. Ein erheblicher Teil unserer Anfragen entsteht inzwischen über dieses System.
snipewerk — Auktions-Radar
snipewerk durchsucht eBay nach Auktionen, die kurz vor ihrem Ende noch kein Gebot erhalten haben. Für jeden Fund wird ein möglicher Marktwert ermittelt. Gemeldet werden nur Angebote, deren voraussichtlicher Wert eine festgelegte Schwelle überschreitet. Dabei können Preisentwicklung und Verkäuferbewertung in die Einschätzung einfließen. Das System ruht derzeit, weil der benötigte Zugang zur Handelsschnittstelle noch fehlt. Die technische Grundlage ist bereits vorhanden.
KIWERK — Sprachmodelle auf eigener Hardware
KIWERK ist unsere Umgebung für quelloffene Sprachmodelle auf eigener Serverhardware. Anfragen und Inhalte verbleiben vollständig innerhalb der eigenen Infrastruktur. Zur Lösung gehören eine geschützte Benutzeroberfläche, eine Suche in eigenen Dokumenten und ein Arbeitsagent, der Dateien anlegen, Befehle ausführen und kleinere Vorhaben bis zur Veröffentlichung begleiten kann. KIWERK ist für Informationen gedacht, die nicht an externe KI-Anbieter übertragen werden sollen – und für Unternehmen, die langfristig unabhängig von wechselnden Preisen, Regeln und Modellen bleiben möchten.
Robert — Sprachbegleiter am Telefon
Robert ist als ruhiger Gesprächsbegleiter für Menschen gedacht, die allein leben und sich im Alltag mehr Austausch wünschen. Ein Anruf genügt: keine App, kein Benutzerkonto und kein Bildschirm. Robert spricht Deutsch, hört zu und führt Gespräche, ohne einen Verkaufs- oder Bearbeitungsauftrag zu verfolgen. Technisch basiert Robert auf derselben Infrastruktur wie unser Telefonassistent Julia. Inhaltlich verfolgt er jedoch ein völlig anderes Ziel. Robert befindet sich derzeit im Prototypenstadium, ist nicht öffentlich erreichbar und wird ausdrücklich nicht als Ersatz für Betreuung, Pflege oder medizinische Unterstützung angeboten.
Diese vier Lösungen wurden für konkrete Aufgaben in unserem eigenen Unternehmen entwickelt. Deshalb kennen wir nicht nur ihre Entstehung, sondern auch Wartung, Schnittstellen, Ausfälle und die Herausforderungen, die erst im Dauerbetrieb sichtbar werden.
Fallstudie 1 · Eigener Voice Agent
Julia — unser KI-Telefonassistent
Julia nimmt Anrufe auf unserer Geschäftsnummer 02562 187 99 13 entgegen, versteht das Anliegen auf Deutsch und sendet uns anschließend eine strukturierte Zusammenfassung per E-Mail. Der Voice Agent befindet sich seit April 2026 im Dauerbetrieb, ist rund um die Uhr erreichbar und verfügt über eine selbst entwickelte Überwachung. Wird die SIP-Verbindung unterbrochen, versucht das System automatisch, die Registrierung wiederherzustellen.
Technische Umsetzung
SIP-Anbindung über einen deutschen VoIP-Anbieter
Neuronale Spracherkennung für deutsche Gespräche
Konversations-KI mit eigenem Gesprächsleitfaden
Natürliche neuronale Sprachausgabe
Anbindung externer Fachdienste über Schnittstellen
Webhook zur Erstellung strukturierter Rückruf-Tickets
Laufende Überwachung mit automatischer Wiederanmeldung
mit automatischer Überwachung und Wiederherstellung der Verbindung
Ergebnis
Finale PDF-Rechnung mit allen erforderlichen Angaben
Fortlaufende Rechnungsnummer im Format YYYYMMDD-NNNN
Automatischer Versand an den Kunden
Automatische Kopie an die Buchhaltung
Protokollierung jeder Erstellung und jedes Versands
Automatischer Hinweis auf die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG
Fallstudie 2 · Prozess-Automatisierung
Automatisierte Rechnungs-Pipeline
Früher bestand die Erstellung einer Rechnung aus mehreren einzelnen Arbeitsschritten: Kundendaten übertragen, Rechnung erzeugen, Rechnungsnummer vergeben, PDF ablegen, E-Mail verfassen und eine Kopie an die Buchhaltung senden. Heute erledigt unsere eigene Pipeline diesen Ablauf in einem kontrollierten Vorgang. Das reduziert Übertragungsfehler und stellt sicher, dass jede Rechnung nach demselben nachvollziehbaren Verfahren erstellt wird. Dasselbe Prinzip kann auch für Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Prüfprotokolle eingesetzt werden.
Unser „Netzhandwerker Praxis-Talk“ wird weitgehend automatisiert produziert: Aus einem vorbereiteten Skript entstehen zwei natürlich klingende Stimmen, ein vollständiger Dialog und eine veröffentlichungsfertige Audiodatei. Die gesamte Produktion läuft auf unserem eigenen Server. Ein Mikrofon oder Tonstudio ist für die Erstellung nicht erforderlich.
Produktionsablauf
Skript im Dialogformat mit Moderator und Gast
Erzeugung der Sprachspuren für beide Rollen
Automatische Anpassung der Lautstärke
Zusammenführung aller Segmente zu einer Episode
Bereitstellung für die jeweilige Podcast-Plattform
Tägliche Übersichten zu Suchanfragen und Zielseiten
Klickrate und durchschnittliche Position pro Suchbegriff
Automatischer Morgenbericht per E-Mail
Vergleiche mit Vorwoche und Vormonat
Warnmeldungen bei auffälligen Rankingverlusten
Fallstudie 4 · Daten-Integration
SEO-Dashboard mit Google-Anbindung
Die Google Search Console liefert wertvolle Daten, stellt sie für den Arbeitsalltag jedoch nicht immer in der benötigten Form bereit. Deshalb haben wir ein eigenes SEO-Dashboard entwickelt. Ein Cloudflare Worker übernimmt die abgesicherte Verbindung zur Schnittstelle. Die Daten werden in einem geschützten PHP-Dashboard dargestellt und täglich automatisiert ausgewertet. Nach demselben Prinzip können auch Vertriebs-, Produktions-, Service- oder Kundenkennzahlen aus unterschiedlichen Systemen zusammengeführt werden.
Wir entwickeln den Ablauf, den Ihr Unternehmen tatsächlich benötigt – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Schnittstellen statt isolierter Einzellösungen
Telefon, E-Mail, Website, Datenbank, KI-Modelle und vorhandene Software werden dort miteinander verbunden, wo daraus ein konkreter Nutzen entsteht.
Betrieb ist Teil der Entwicklung
Überwachung, Fehlerbehandlung, Aktualisierung und automatischer Wiederanlauf werden von Anfang an berücksichtigt. Ein System ist für uns erst dann fertig, wenn es sich im Alltag bewährt.
Übergabe bleibt jederzeit möglich
Aufbau, Schnittstellen und Zugänge werden nachvollziehbar dokumentiert. Ein Projekt kann auf unserer Infrastruktur betrieben, auf Ihre Systeme übertragen oder später an einen anderen Betreiber übergeben werden. Beim Diskettenwerk wurde dieser vollständige Übergabeprozess bereits erfolgreich umgesetzt.
Je nach Anforderung läuft die Lösung auf Ihrer vorhandenen Technik, auf einem eigenen Server oder in einem deutschen Rechenzentrum. Werden personenbezogene Daten verarbeitet, klären wir Zugriffsrechte, Auftragsverarbeitung und Datenwege vor Beginn der Umsetzung.
Warum wir das zeigen
Belege statt Versprechen
Der IT-Markt ist voller Aussagen darüber, was theoretisch möglich wäre. Wir zeigen lieber, was wir bereits umgesetzt haben und dauerhaft betreiben. Soweit es die Vertraulichkeit erlaubt, können Sie unsere Arbeit selbst prüfen: über öffentlich erreichbare Websites, eine rund um die Uhr anrufbare Telefonnummer und ausführlich dokumentierte Fallstudien.
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.
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