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Monitoring & IoT

Maschinen-Monitoring
für Manufaktur und Handwerksbetrieb

CNC-Fräse, Kompressor, Laseranlage, Plotter – Ihre Maschinen laufen, aber Sie wissen erst beim nächsten Ausfall, was wirklich passiert? Wir lesen die Betriebsdaten aus, erkennen Verschleiß frühzeitig und erinnern an Wartungen. Einrichtung.

Handwerker an CNC-Maschine mit Tablet in der Werkstatt

Industrial-IoT oder kleine Lösung?

Siemens MindSphere, Bosch IoT Suite, GE Predix – die Industrial-IoT-Plattformen sind für Werkshallen mit hunderten Maschinen gebaut. Für eine Manufaktur mit fünf Maschinen ist das weder bezahlbar noch sinnvoll.

Industrial-IoT-Plattform

Konzern-Produkt

  • Anschaffung ab 10.000 Euro, dann monatlich vierstellig
  • Jede Maschinen-Marke braucht eigenen Connector – Extrakosten
  • Funktionen für Fabriken, die eine Manufaktur nie braucht
  • Einrichtung durch externe Berater – lange Projektlaufzeit
  • Datenhoheit beim Cloud-Anbieter, oft außerhalb der EU
Unser Ansatz

Manufaktur-Größe

  • Einmalige Einrichtung, Betrieb wenige Euro monatlich
  • Standard-Protokolle wie Modbus decken fast alles ab
  • Nur die Funktionen, die Sie tatsächlich brauchen
  • Einrichtung an einem bis zwei Arbeitstagen
  • Daten auf Ihrem Server in Deutschland

Einmal einrichten, dann läuft es mit. Die Einrichtung rechnen wir nach Aufwand ab.

Maschinen besprechen

Was wir typischerweise erfassen

Die häufigsten Messgrößen in Manufaktur – je nach Maschinenpark kombinierbar.

Betriebsstunden

Jede Maschine trackt: wann eingeschaltet, wann im Lauf, wann im Leerlauf. Auswertung pro Tag, Woche, Monat. Basis für Wartungs-Planung und Auslastungs-Analyse.

Störungsspeicher und Fehlercodes

Bei CNC-Maschinen, Kompressoren, modernen Lasern werden Störungen im internen Speicher abgelegt – wir lesen sie aus und alarmieren Sie.

Wartungsintervalle

Ölwechsel nach 500 Stunden, Filter nach 1.000 Stunden, große Inspektion nach 2.000 Stunden. Das Dashboard erinnert rechtzeitig, bevor der Schaden entsteht.

Stromverbrauch pro Maschine

Wer frisst wirklich den meisten Strom – der alte Kompressor, die Absauganlage, die CNC-Fräse? Mit einfachen Mess-Zangen wird das transparent.

Druckluft-Monitoring

Kompressor-Laufzeit, Druckverlust im System, Lecks erkennen. Oft sind Druckluftanlagen der größte unbemerkte Kostenfresser im Handwerk.

Werkzeugstandzeiten

Bei CNC-Fräsen: Stand einzelner Werkzeuge, Standzeit-Prognosen, Warnung wenn Werkzeug vor dem Bruch steht. Verhindert Ausschuss.

Produktionsstückzahlen

Wenn die Maschine Teile zählt, wird das sichtbar: Produktivität pro Schicht, pro Mitarbeiter, pro Auftragstyp. Gut für Kalkulation und Planung.

Temperatur und Vibration

Frühwarnzeichen für Lagerschaden oder Überhitzung – günstige Zusatzsensoren geben Bescheid, bevor es teuer wird.

Für welche Betriebe sich das lohnt

Vier typische Situationen, in denen ein Maschinen-Monitoring sich schnell auszahlt.

Mittlere Handwerksbetriebe

CNC-Fräse, Kreissäge, Absauganlage, Kompressor, Schweißgerät – alles zentral überwachen. Gerade wenn mehrere Mitarbeiter an den Maschinen arbeiten.

Tischlereien und Metallbauer

Staub, Späne und hohe Luftfeuchte stressen Maschinen. Monitoring hilft, Muster zu erkennen und gezielte Wartung zu fahren.

Druckereien und Plottereien

Zählerstand, Toner-Füllstand, Laufzeiten pro Job – alles digital statt per Blick auf den Bildschirm der Maschine.

Betriebe mit Leerlaufzeiten

Wenn Sie wissen wollen, wie viel Zeit Maschinen wirklich im Lauf sind gegenüber Rüsten und Leerlauf, bringt ein Monitoring harte Zahlen statt Schätzungen.

So funktioniert's

So lösen wir Ihr Problem per Fernwartung – in vier einfachen Schritten.

Anfrage senden

Sie beschreiben Ihr Problem

Verbindung herstellen

Sicherer Zugriff auf Ihren PC

Problem beheben

Wir lösen es vor Ihren Augen

Ergebnis bestätigt

Alles läuft – und Sie wissen warum

Beschreiben Sie Ihr Anliegen

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir prüfen die Anfrage und melden uns per E-Mail mit dem nächsten Schritt.



Häufig gestellte Fragen

Welche Maschinen können angebunden werden?

Alles mit einer offenen Schnittstelle: Modbus TCP/RTU (sehr verbreitet), OPC UA (moderne Industrie-Maschinen), EtherCAT, Profinet. Bei älteren Maschinen ohne Schnittstelle: Retrofit mit zusätzlicher Hardware – Strommesser, Vibrationssensor, Bedienfeld-Kamera. Bei Marken wie Fanuc, Siemens, Heidenhain, TRUMPF klappt die Anbindung meist problemlos.

Was ist bei einer alten Maschine ohne Schnittstelle?

Wir setzen auf Retrofit: ein kleiner Sensor misst den Stromverbrauch und erkennt daraus Betrieb/Stillstand/Leerlauf. Plus optional eine kleine Kamera auf dem Bedienfeld, die Fehlercodes und Zähler abliest. Kostet etwa 200 bis 500 Euro pro Maschine – deutlich weniger als eine komplette Neuanschaffung.

Wer installiert die Sensoren?

Bei Netzwerk-fähigen Maschinen: remote, ohne Vor-Ort-Termin. Bei Retrofit-Sensoren: vor Ort, typischerweise ein halber Arbeitstag bei Ihnen. Sie müssen nicht die Produktion stoppen – die meisten Sensoren lassen sich während des Betriebs anbringen.

Ist das sicher gegen Manipulation?

Ja. Die Messwerte werden verschlüsselt übertragen, im Dashboard nachträglich nicht änderbar, nur anzeigbar. Für den Fall, dass Mitarbeiter oder Chef später etwas nicht sehen sollen (zum Beispiel im Arbeitsgerichts-Fall), lassen sich Auswertungen sauber trennen.

Können Daten ins ERP gehen?

Ja. Über REST-API oder Webhook lassen sich Messwerte in Ihr ERP (lexware, sevdesk, Odoo, SAP Business One) übergeben – zum Beispiel für automatische Stunden-Abrechnung, Auslastungs-Reports oder Maschinenkosten-Zuordnung.

Was sagt der Betriebsrat?

Wir unterscheiden klar zwischen Maschinen-Daten (anonym, kein Personenbezug) und personenbezogenen Daten (Wer hat wann was gemacht). Erstes ist meist unproblematisch, Zweites muss mit Betriebsrat vereinbart werden. Wir liefern auf Wunsch eine Rahmen-Dokumentation, die als Grundlage dient.

Was kostet es, wenn mehrere Standorte dazukommen?

Günstiger als man denkt. Die Dashboard-Basis skaliert problemlos, Kosten fallen pro zusätzliche Maschine an (für Sensor, plus etwa 30 Minuten Einrichtung pro Maschine). Bei zehn Maschinen nennen wir die Gesamt-Investition im Angebot, sie hängt stark vom Maschinentyp ab.


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