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FREILANDWERKBoden. Gemüse. Wissen.

Geschichte / Boden & Handarbeit

Den Boden erreichen. Die Arbeit überschaubar halten.

Handarbeit und die Pflege des Bodens gehörten zu den Grundgedanken des Freilandwerks. Die Bilder der Beete und Wege machen diesen Teil des Projekts sichtbar.

Gerade vorbereitete Beetstreifen mit Wegen dazwischen
Vorbereitete Beete und Wege im früheren Freilandwerk.

Was zum damaligen Projekt gehörte

Der frühere Rückblick beschreibt das Freilandwerk als Verbindung von Market Gardening und solidarischer Landwirtschaft. Bodenaufbau, Handarbeit und der Verzicht auf schwere Maschinen waren darin erklärte Anliegen. Die Galerie hält unterschiedliche Zustände der Anbauflächen fest: vorbereitete Beete ebenso wie bewachsene Reihen und Arbeit unter Folie.

Eine Aufnahme kann Arbeitsabläufe und Bodenergebnisse nur begrenzt zeigen. Sie liefert keine Ertragsmessung und keinen Vergleich mit anderen Methoden. Was sie bewahrt, ist der konkrete Ort, an dem diese Ideen umgesetzt wurden.

Was Sie daraus für einen Hausgarten ableiten können

Die folgende Einordnung überträgt die Grundgedanken auf kleine Gemüseflächen. Sie ist eine heutige Planungshilfe, kein nachträglich erfundener Erfahrungsbericht über einzelne Arbeiten im Freilandwerk.

GrundgedankeEine passende Entscheidung für Ihren Garten
Beete vom Weg aus bearbeitenWählen Sie eine Breite, bei der Sie die Mitte bequem erreichen, ohne auf die Anbaufläche zu treten.
Handarbeit überschaubar haltenBeginnen Sie mit einer zusammenhängenden Fläche, die in Ihre verfügbare Zeit passt.
Bodenpflege mitplanenHalten Sie fest, wann die Fläche frei wird und wie sie bis zur nächsten Kultur bedeckt bleibt.
Arbeitsschritte sichtbar machenNotieren Sie Aussaat, Pflanzung und den nächsten Besuch auf einem einfachen Beetblatt.
Arbeitskarre im geöffneten Folientunnel des Freilandwerks
Ein Arbeitsbereich unter Folie, aufgenommen während des Projekts.

Eine Fläche für die nächste Saison wählen

  1. Zeichnen Sie ein Beet und seine Wege auf. Prüfen Sie vor Ort, ob jede Stelle erreichbar ist.
  2. Tragen Sie ein, wo Wasser und häufig genutzte Arbeitsmittel erreichbar sind.
  3. Wählen Sie zunächst eine überschaubare Zahl von Kulturen.
  4. Planen Sie für die Zeit nach der Ernte bereits die nächste Nutzung oder Bodenbedeckung.

Für Materialwahl und Mulchmengen führen Bodenpflege und der Beethelfer weiter. Die Planungsmappe bietet Platz für Ihren eigenen Entwurf.

Im zweiten Rückblick geht es um Vielfalt im Beet. Den monatlichen nächsten Schritt finden Sie im Saisonbrief.